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Satzung des Vereins

Verein der Hundefreunde Malsch  e.V.


I. Allgemeine Bestimmungen


§ 1
Name Sitz und Rechtsform

Der Verein führt den Namen  „ Verein der Hundefreunde  Malsch e.V.  
Der Rechtssitz des Vereins ist 69254 Malsch.
Der Verein wurde am 10.04.1986  gegründet und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Wiesloch unter der Nummer 338  eingetragen.
Der Verein kann für den vereinfachten  Schriftverkehr, anstelle des vollen Vereinsnamens auch die Abkürzung „VdH Malsch e.V. "  benutzen.
Der Verein ist Mitglied im Südwestdeutschen Hundesportverband  (swhv).
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar  gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung -Abschnitt steuerbegünstigte Zwecke -.
Das Geschäftsjahr  ist das  Kalenderjahr.


§ 2
Zweck und Aufgabe des Vereins

Der Verein bezweckt die Förderung des  Hundesports.
Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet  werden. Die Mitglieder  des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd  sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Zur Erfüllung des Vereinszwecks stellt sich der Verein die nachstehenden Aufgaben:

Hundehaltern  soll die Möglichkeit geboten werden, ihre Hunde ohne Rassenbeschränkung in allen Bereichen des Hundesports  auszubilden, an Erziehungs - und Ausbildungslehrgängen teilzunehmen und sich an allen hundesportlichen Prüfungen und Wettkampfdisziplinen zu beteiligen.
Die hundesportliche  Tätigkeit ist ausgerichtet  auf die körperliche Ertüchtigung der  Hundeführer und unterliegt  sportlichen Grundsätzen.
Der Verein unterstützt und berät alle Hundehalter seines Einzugsgebietes entsprechend  seiner Möglichkeiten in allen Fragen, die mit der Haltung und Erziehung von Hunden in Zusammenhang stehen. Förderung und aktive Beteiligung an den Belangen des Tierschutzes. Vor allem Jugendliche in wirkungsvoller Weise an die hundesportliche  Arbeit und an die
sportlichen Grundsätze  heranzuführen.


§ 3
Rechtsgrundlagen

Die Satzung des V d H  Malsch e.V. und die von den Mitgliederversammlungen erlassenen
Ordnungen und Beschlüsse sind für seine Mitglieder verbindlich.
Bei den Vereinsordnungen handelt  es sich um:

die Jugendordnung  des  VdH  Malsch e.V.
die Vereinsmeisterordnung des Schutzhundesports  des  VdH  Malsch e.V.
die Vereinsmeisterordnung des Turnierhundesports  des VdH  Malsch e.V.
die Schiedsgerichtsordnung  des  VdH Malsch e.V.
Die Platzordnung des  V d H  Malsch e. V .

Diese Aufzählung  ist nicht abschließend. Im Laufe der Jahre können weitere  Ordnungen hinzukommen.

Außerdem sind für die Mitglieder folgende Ordnungen verbindlich:

Die Prüfungsordnung  des Verbandes für das Deutsche Hundewesen mit ihren Ausführungsbestimmungen.
Die Ordnungen und Bestimmungen, die der Deutsche Hundesportverband  (dhv) aufgrund  seiner  satzungsgemäßen Zuständigkeit beschließt.
Die Ordnungen und Bestimmungen, die der Südwestdeutsche Hundesportverband  (swhv) aufgrund  seiner satzungsmäßigen Zuständigkeit beschließt.



II.  Mitgliedschaft

§ 4
Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern .
Jede geschäftsfähige  unbescholtene Person kann Mitglied des Vereins werden.

Die Beitrittserklärung ist beim VdH schriftlich einzureichen. Über die Aufnahme entscheidet die Vereinsleitung. Eine Angabe von Ablehnungsgründen ist nicht erforderlich.

Die Mitgliedschaft endet durch:
a) Ableben
b) Freiwilligen Austritt
c) Streichung oder Ausschluss

Die freiwillige Austrittserklärung ist 4 Wochen vor Ablauf des Kalenderjahres  beim Vorstand schriftlich einzureichen.
Verpflichtungen  gegenüber dem Verein sind vor dem Austritt zu erfüllen.

Aus der Mitgliederliste gestrichen werden Mitglieder, die trotz schriftlicher Anmahnung ihre Verpflichtungen dem Verein gegenüber nicht erfüllt haben. Dazu gehört besonders die Verweigerung der Beitragszahlung.

Der Ausschluß eines Mitglieds erfolgt bei:
a)  Schädigung der Vereinsinteressen -
b)  Wenn ein Mitglied sich durch beleidigende Äußerungen sowie ungebührliches Benehmen anderen  Mitgliedern gegenüber, sowie gegen Leistungsbewertern,  Lehrpersonal und Gästen verfehlt -
c)  Ungebührliches Verhalten, auch bei hundesportlichen Veranstaltungen,  die außerhalb des Einwirkungsbereichs des Vereins liegen.
d)  Wenn sich ein Mitglied eines schweren Verstoßes gegen die Satzung schuldig gemacht hat.
e)  Bei gravierenden  Verstößen gegen die sportlichen Regeln und den Tierschutz.

Die Vereinsleitung kann weiterhin Ordnungsmaßnahmen entsprechend  § 9 Ziff.  1-8  dieser Satzung beschließen.
Über den Ausschluss entscheidet  die Vereinsleitung mit Stimmenmehrheit. Der Ausgetretene  oder  Ausgeschlossene geht aller Ansprüche an den Verein verlustig. Gegen den Ausschlussbeschluss  steht dem betroffenen  Beschwerde beim Schiedsgericht des Vereins zu. Dieses entscheidet  nach Prüfung aller Fakten, Beweismittel und Schriftsätze  endgültig. Der weitere Rechtsweg ist ausgeschlossen.  Die Beschwerde muß innerhalb 4 Wochen nach Zustellung des Ausschlussbeschlusses erfolgen. Die Anrufung des Schiedsgerichts hat keine  aufschiebende  Wirkung.


§5
Rechte und Pflichten der Mitglieder

Jedes Mitglied hat das Recht, die Vereinseinrichtungen zu benützen und an den Versammlungen der Mitglieder teilzunehmen.
Die Benutzung der Vereinseinrichtungen hat pfleglich  und nur hinsichtlich der
bestimmungsgemäßen Art zu erfolgen.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins zu wahren und zu schützen und nach Kräften  zur Verwirklichung der Ziele und Aufgaben des  VdH Malsch e.V. beizutragen.



§ 6
Ehrenmitglieder

Auf Vorschlag der Vereinsleitung können Personen, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht  haben, vom Vorstand zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit, haben aber die Rechte und Pflichten ordentlicher Mitglieder und anerkennen  die Vereinssatzung.
Gleiches gilt für langjährige Vorsitzende des Vereins, die zu Ehrenvorsitzenden ernannt werden können. Diese haben bei Sitzungen der Vereinsleitung im Vorstand ihren Sitz, jedoch keine Stimme.



III.  Vertretung und Verwaltung des  Vereins


§ 7
Vereinsleitung

Die Vereinsleitung besteht aus:
Dem Vorstand
Dem Ausschuss

Der Vorstand besteht aus:
a) dem 1. Vorsitzenden    b) dem 2.  Vorsitzenden   c)  Ehrenvorsitzenden

Vorstand im Sinne des§ 26  BGB sind der  1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende.
Die beiden Vorsitzenden sind jeweils  einzelvertretungsberechtigt.

Der Ausschuss besteht aus:
a) Schriftführer
b) Kassier
c) Sportbeauftragter für den SchH-Sport
d) Sportbeauftragter  für den  Turnierhundesport
c) Sportbeauftragter  für die Basisausbildung
f)  Jugendleiter
g) 1.  Schutzdiensthelfer
h) Beisitzer

Vorstand und Ausschuss werden  in der Jahreshauptversammlung in 2-jährigem Turnus gewählt. Die Wahl erfolgt  in Jahren mit gerader Zahl für:  Den  1. Vorsitzenden, den Schriftführer,  den Sportbeauftragten für den SchH-Sport. den Sportbeauftragten für den Turnierhundesport  und den Beisitzer.
In Jahren mit ungerader Zahl für: Den 2. Vorsitzenden, den Kassier, den  Sportbeauftragten für  die Basisausbildung, den  1. Schutzdiensthelfer  und den  Jugendleiter.
Scheidet  ein Vereinsleitungsmitglied im 1. Jahr  seiner Amtszeit aus  seinem Amt aus, so ist bei der nächsten Jahreshauptversammlung  für die Restzeit des 2-jährigen Turnuses dieses Amtes ein neues Mitglied zu wählen .
Die Wahl erfolgt  geheim.  Auf Antrag kann die Abstimmung auch offen  erfolgen,  wenn 75 % der Anwesenden  dem  zustimmen.

Wählbar ist jedes ordentliche  Mitglied über 18  Jahren.

Wenn ein Mitglied der Vereinsleitung zwei oder mehrere Sachbereiche  der Vereinsleitung übernimmt, so hat es nur eine Stimme. Die dadurch  ausgefallenen  Stimmen werden  durch Beisitzer  als vollwertiges Mitglied der Vereinsleitung so lange ergänzt, bis durch die Vereinsleitung ein Mitglied kommissarisch mit der Wahrnehmung  des  Sachbereiches  bis  zur
nächsten Jahreshauptversammlung beauftragt  wird.
Scheidet während des  Geschäftsjahres  ein Ausschussmitglied aus,  so kann die Vereinsleitung ebenfalls  bis zur nächsten Jahreshauptversammlung ein Mitglied kommissarisch mit der Wahrnehmung  der Geschäfte beauftragen.
Diese kommissarisch eingesetzten Mitglieder werden den ehemals gewählten, nun aber ausgeschiedenen Mitgliedern gleichgestellt.
Vorstand und Ausschuss  tagen grundsätzlich gemeinsam.  Beschlüsse können nur bei einer Anwesenheit von mindestens  50 % der Vereinsleitung beschlossen  werden,  wobei die Anwesenheit  des  1. oder 2. Vorsitzenden zwingend erforderlich ist. Es genügt die  einfache Mehrheit, wobei bei Stimmengleichheit  die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag gibt.


Aufgaben der Vereinsleitung

Der  1. Vorsitzende vertritt den Verein in allen gerichtlichen und  außergerichtlichen Angelegenheiten. Er beruft  Sitzungen ein und setzt die Tagesordnung  fest.  Auch die Versammlungen werden von ihm in Übereinstimmung mit dem Ausschuss einberufen. Er überwacht die Ausführung  der von der Mitgliederversammlung und der Vereinsleitung
gefassten  Beschlüssen. Er kann in Übereinstimmung mit der Mehrheit der Vereinsleitung Ausschussmitglieder bei grober Pflichtverletzung von ihrer Tätigkeit innerhalb  des Vereins entbinden. Die Anrufung des Schiedsgerichts ist möglich.
Der  1. Vorsitzende kann nur durch die Jahreshauptversammlung  oder durch die außerordentliche Hauptversammlung  abgewählt werden. Hierzu ist eine 2/3 Mehrheit der anwesenden  Mitglieder erforderlich.

Der 2. Vorsitzende ist ebenfalls berechtigt,  den Verein gerichtlich und  außergerichtlich zu vertreten.  Ohne Einschränkung seiner Einzelvertretungsbefugnis  nach außen wird für das Innenverhältnis bestimmt, dass er von seiner Vertretungsbefugnis  nur Gebrauch machen darf, wenn der  1. Vorsitzende verhindert ist. Er unterstützt den  1. Vorsitzenden
und vertritt ihn, wann immer dieser seiner Vertretung  bedarf.

Der  Schriftführer  ist für die Protokollführung  bei Versammlungen der Mitglieder und der Vereinsleitung verantwortlich. Er kann hierfür  auch eine geeignete Person bestimmen  (bei Vereinsleitungstagungen  ohne Stimmrecht) . Die Protokolle sind durch den  1. Vorsitzenden und den Schriftführer,  bzw. dem Protokollführer,  zu  unterschreiben.
Außerdem  obliegt ihm die Erledigung des Schriftwechsels nach Angaben des  1. Vorsitzenden. Weiterhin ist er für die Öffentlichkeitsarbeit  zuständig. Er ist verantwortlich für die Darstellung des Hundesports  des Vereins. Er hat die Aufgabe, durch Kontaktaufnahme  zu Presse, Rundfunk und Fernsehen  die Arbeit des Vereins zu publizieren.

Der Kassier verwaltet das Vermögen des Vereins und hat über alle Einnahmen und Ausgaben Buch zu führen. Unvorhergesehene  oder größere Ausgaben müssen durch den Ausschuss genehmigt  werden. Der Ausgaberahmen  des Kassiers und des  1. Vorsitzenden wird durch einen Beschluss der Vereinsleitung geregelt.
Die Kasse ist mindestens  einmal im Jahr vor der Jahreshauptversammlung  durch 2 von der Jahreshauptversammlung  gewählten  Kassenprüfern  zu prüfen.  Sie müssen bei ordnungsgemäßer  Führung der Kasse der Hauptversammlung die Entlastung  des Kassiers empfehlen. Die Kassenprüfer  dürfen  der Vereinsleitung nicht angehören.

Der  Sportbeauftragte  für den SchH-Sport koordiniert den Übungsbetrieb für den Bereich Schutzhundesport  und wirkt selbsttätig mit.
Für jeden Teilnehmer am Sport- und Ausbildungsbetrieb ist eine der Eignung
entsprechende Prüfung  anzustreben. Der  Sportbeauftragte  schult in seinem Bereich Übungshelfer.  Er beeinflusst mit Wort und Schrift die Ausbildung der Hunde im Sinne der Regeln. Dazu  gehört die Durchführung  von Gehorsamslehrgängen mit abschließender  Prüfung. Ebenso koordiniert er die Grundlagenausbildung von Übungsleitern, Helfern und Bewerteranwärtern und  L R A . Der  Sportbeauftragte  schlägt weitere Helfer vor, die durch die Vereinsleitung genehmigt werden müssen. Diese werden bei Abwesenheit des Sportbeauftragten  nach seinen Anweisungen , als seine Vertreter, mit allen, aus der Aufgabe erwachsenden  Rechten und Pflichten, tätig. Der Sportbeauftragte  kann für die Dauer der jeweiligen Übungsstunde Platzverbot erteilen. Er hat hierüber eine Mitteilung, unter Angabe der
Gründe, der Vereinsleitung ,vorzulegen. Der  Sportbeauftragte  ist bei Wertkämpfen/Prüfungen  des VdH Malsch e.V., die seinen Bereich betreffen,  der Prüfungsleiter  .

Der Sportbeauftragte  für den Turnierhundesport  koordiniert den Übungsbetrieb für den Bereich Turniersport mit dem Hund.
Er bestimmt  außerdem einen Stellvertreter, der durch die Vereinsleitung genehmigt  wird. Der Sportbeauftragte  schlägt Helfer vor, die durch die Vereinsleitung genehmigt werden müssen. Der Sportbeauftragte  kann für die Dauer der jeweiligen Übungsstunde Platzverbot erteilen. Er hat hierüber eine Mitteilung unter Angabe der Gründe der Vereinsleitung vorzulegen.
Der Sportbeauftragte  ist bei Wettkämpfen/Prüfungen  des VdH  Malsch e.V., die seinen Bereich betreffen,  der  Prüfungsleiter.

Der Sportbeauftragte  für die Basisausbildung koordiniert den Übungsbetrieb für den Bereich Basisausbildung mit dem Hund. Er bestimmt  außerdem einen Stellvertreter, der durch die Vereinsleitung genehmigt  wird.
Der Sportbeauftragte  schlägt Helfer vor, die durch die Vereinsleitung genehmigt werden müssen. Der Sportbeauftragte  kann für die Dauer der jeweiligen Übungsstunde Platzverbot erteilen. Er hat hierüber eine Mitteilung unter Angabe der Gründe der Vereinsleitung vorzulegen.

Der  1. Schutzdiensthelfer  unterstützt den Sportbeauftragten  für den SchH-Sport bei dessen Arbeit.

Der Jugendleiter kann von den Jugendlichen des Vereins vorgeschlagen  werden. Die Aufgaben des Jugendleiters  sind in der Jugendordnung  des Vereins  festgehalten.

Der Beisitzer steht für besondere Aufgaben zur  Verfügung.



§ 8
Versammlungen der Mitglieder

Die Versammlungen bestehen aus:

a)  Der  Jahreshauptversammlung
b)  Der außerordentlichen Hauptversammlung
c)  Den Mitgliederversammlungen

Die ordentliche Jahreshauptversammlung  findet nach Beendigung des Geschäftsjahres statt und muss  spätestens im 1. Quartal des folgenden Jahres abgehalten  werden. Sie muß mindestens  4 Wochen vor dem Termin schriftlich unter Bekanntgabe  der  vorläufigen Tagesordnung  einberufen  werden.
Anträge der Mitglieder müssen 2 Wochen vor der Versammlung beim Vorstand schriftlich eingegangen  sein. Alle Abstimmungen und Beschlüsse bedürfen der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Enthaltungen  gelten als nicht  abgegeben.
Bei  Satzungsänderungen sind 3/4 der Stimmen notwendig.
Jugendliche ab  15 Jahre sind in den Versammlungen  stimmberechtigt.
In der Jugendversammlung  sind alle Jugendlichen ab  10 Jahre stimmberechtigt. Die Hauptversammlung hat neben den Wahlen für die Vereinsleitung auch die Wahl von zwei Kassenprüfern in Jahren mit gerader Zahl für zwei Jahre  vorzunehmen. Diese dürfen  der Vereinsleitung nicht angehören. Ebenfalls wählt die Jahreshauptversammlung  in Jahren mit
ungerader Zahl ein Schiedsgericht für zwei Jahre, welches aus drei Mitgliedern und einem Ersatzmitglied besteht. Das älteste Mitglied im Schiedsgericht führt den Vorsitz. Eine Zugehörigkeit zur Vereinsleitung ist  ausgeschlossen.
Eine  außerordentliche Hauptversammlung muss stattfinden, wenn mindestens  1/4  der Mitglieder  dies fordert oder die Vereinsleitung  bei einem entsprechenden Anlass einen diesbezüglichen Beschluss fasst.  Hierzu muss  schriftlich  mit einer Frist von 2 Wochen eingeladen werden.
Mitgliederversammlungen finden bei Bedarf statt. Es können hierbei Anträge beraten und beschlossen werden. Einer  schriftlichen  Einladung  bedarf die Mitgliederversammlung nicht. Der  Termin  wird durch den  Schriftführer  am  „schwarzen Brett „ für jedermann sichtbar angeschlagen.
Alle Versammlungen und  Sitzungen des  Vereins sind bei ordnungsgemäßer  Einberufung beschlussfähig.  Das  Stimmrecht kann nur  persönlich ausgeübt werden.

Die Jahreshauptversammlung hat  folgende  Aufgaben:

a)  Bestätigung  des  Protokolls  über die letzte Jahreshauptversammlung
b)  Entgegennahme der  Geschäftsberichte  und  des  Berichts der  Kassenprüfer
c)  Entlastung des  Vorstandes und Ausschusses verbunden mit  der  Annahme  des Kassenberichts
d)  Neuwahlen in 2-jährigem  Turnus
e)  Neuwahl  des  Schiedsgerichts in 2-jährigem  Turnus
f)  Beschluss  ,über die Höhe des  Mitgliedsbeitrags
g)  Beschluss über gestellte Anträge
h)  Beschluss über beantragte  Satzungsänderungen
i)  Beschluss über Ordnungen oder  Ordnungsänderungen

Von  der  Vereinsleitung zur Änderung anstehende Satzungspunkte sind mit  der  bei  der Einladung  versandte Tagesordnung anzugeben.
Geplante Änderungen  zur Satzung liegen ab Versenden der  Einladung  zur nächsten JHV Einsicht  im Vereinsheim  aus.



§ 9
Ordnungsmaßnahmen  und Schiedsgericht

Entsprechend  § 4  und  § 5 dieser Satzung kann der  V d H Malsch  e.V.  Maßnahmen gegen Mitglieder  ergreifen  bei:
- Schädigung  der  Vereinsinteressen
- Verstößen gegen die Satzung des  Vereins
- Beleidigung  von Leistungsbewertern und  Mitgliedern  der  Vereinsleitung
- ungebührliches Verhalten auch bei hundesportlichen Veranstaltungen,  die  außerhalb  des    Einwirkungsbereichs des  Vereins liegen
-  Täuschungshandlungen
- falsche Angaben bei Prüfungen  und unsportlichem Verhalten  und
- gravierenden Verstößen gegen die  sportlichen Regeln  und  das  Tierschutzgesetz

Als  Ordnungsmaßnahmen  können einzeln  oder nebeneinander verhängt werden:

1. Anordnung zur  Erfüllung  einer  Auflage
2. Verwarnung
3. Platzverbot auf Zeit (bis  2 Jahre)
4. Verweis  unter Androhung eines Ausschlußantrages
5. Zeitliche  Aberkennung der  Fähigkeit, ein Amt im VdH Malsch e.V. zu bekleiden
6. Dauernde Aberkennung der  Fähigkeit,  ein Amt im VdH Malsch e.V. zu bekleiden
7. Streichung von  der  Mitgliederliste  auf  Zeit
8. Ausschluß  aus  dem  V d H Malsch  e.V.



§9a
Zuständigkeit

Vereinsstrafen  gemäß § 9 Ziffer  1-8 werden von der Vereinsleitung  ausgesprochen.
Ein Verfahren wird von der Vereinsleitung eingeleitet.
Ein Antrag zur Einleitung des Verfahrens muss beim  1. Vorsitzenden eingebracht  werden und kann gestellt werden von:

1.  einem oder mehreren  Mitgliedern von Vorstand oder  Ausschuss
2.  einem oder mehreren  Mitgliedern des Vereins



§9b
Durchführung des Verfahrens

Bei Eröffnung  des Verfahrens  sind dem Beschuldigten die gegen ihn erhobenen Beschuldigungen in ihren wesentlichen Punkten nebst Beweismittel mit der  Aufforderung bekanntzugeben,  sich innerhalb einer Frist von 1 Woche ab Zugang schriftlich zu äußern.

Das Verhängen einer vorläufigen  Ordnungsmaßnahme ist zulässig.

Nach Eingang der Äußerung des Beschuldigten entscheiden  Vorstand und Ausschuss mit einfacher  Mehrheit. Ein geheimes Abstimmungsverfahren  ist zulässig, wenn 1/4 der Anwesenden dies  verlangt. Dem Beschuldigten ist ein schriftlicher Bescheid mit der Strafe und maßgebenden Gründen mitzuteilen.

Entzieht sich ein in ein Ausschlussverfahren verwickeltes Mitglied der Durchführung  des Verfahrens  durch freiwilligen Austritt, so ist eine Entscheidung herbeizuführen,  ob  das ausgeschiedene Vereinsmitglied in der Liste der nicht mehr in den Verein  aufzunehmenden Personen  aufzunehmen  ist. Dies gilt ebenso bei jedem anderen Ausschlussverfahren.
Ein Austritt beendet nicht unbedingt  das  Ausschlussverfahren.



§9c
Einspruchsrecht

Gegen Entscheidungen  von Vorstand und Ausschuss steht dem Beschuldigten grundsätzlich ein Einspruchsrecht  innerhalb von 4 Wochen zu.
Der Einspruch ist nur zulässig, wenn der Beschuldigte von seinem Äußerungsrecht Gebrauch gemacht hat oder entschuldigt  wegen unabwendbarer Zufälle (Abwesenheit/Krankheit) nicht Gebrauch machen  konnte.

Über den Einspruch entscheidet das  Schiedsgericht  endgültig.
Das Verfahren vor dem Schiedsgericht bestimmt  sich nach der Schiedsgerichtsordnung  des VdH  Malsch e.V
Gegen die Entscheidung des Schiedsgerichts ist ein Rechtsmittel nicht mehr gegeben.



§9d
Das Schiedsgericht

Das Schiedsgericht  wird entsprechend § 8 für zwei Geschäftsjahre  gewählt und setzt sich zusammen  aus dem Vorsitzenden und zwei Beisitzern. Ferner ist ein Stellvertreter  zu wählen, der bei Verhinderung eines Mitglieds aus tatsächlichen oder rechtlichen  Gründen an dessen Stelle tritt.

Ein Mitglied der Vereinsleitung darf dem Schiedsgericht  nicht angehören.
Das Schiedsgericht  ist zuständig für alle Streitigkeiten zwischen den Mitgliedern der Vereinsleitung, zwischen der Vereinsleitung und den Mitgliedern des Vereins, sowie für Streitigkeiten zwischen den Vereinsmitgliedern, sofern  sich die Streitigkeiten auf die Belange der hundesportlichen  Arbeit beziehen und ein Beschluss der Vereinsleitung
beansprucht wurde.

Das Schiedsgericht  wird entweder als Berufungsinstanz  für von der Vereinsleitung verhängte Vereinsstrafen  tätig oder auf Antrag eines Mitglieds der Vereinsleitung oder eines Vereinsmitglieds, sofern dieses seine Mitgliedsrechte im Verein gefährdet sieht.


Das Schiedsgericht  kann folgende  Entscheidungen  treffen:

Die Feststellung,  daß es für den Streitfall nicht zuständig ist
Anordnung zur Erfüllung einer Auflage an den Beschuldigten oder an die
Vereinsleitung
Verwarnung
Platzverbot auf Zeit (bis 2 Jahre)
Verweis unter Androhung eines  Ausschlussantrages
Zeitliche Aberkennung der Fähigkeit, ein Amt im VdH Malsch e.  V. zu bekleiden.
Dauernde  Aberkennung der Fähigkeit, ein Amt im V d H Malsch e. V. zu bekleiden.
Streichung von der Mitgliederliste.
Ausschluss aus dem  VdH Malsch e. V .

Das Näheres regelt die Schiedsgerichtsordnung  des  VdH  Malsch e.V.



IV. Sonstige Bestimmungen


§10
Der Mitgliedsbeitrag

Jedes ordentliche Mitglied hat einen Vereinsbeitrag zu leisten, der bei Beginn  des Geschäftsjahres  zu entrichten ist. Der Mitgliedsbeitrag wird aufgrund  vorliegender Einzugsermächtigung  durch den Kassier eingezogen. Wird durch ein Mitglied keine Einzugsermächtigung vorgelegt, hat die Überweisung/Einzahlung  des Mitgliedsbeitrages für das laufende  Jahr, spätestens bis zum 31.03 auf eines der Konten des Vereins zu erfolgen.
Bei Eintritt in den Verein während des Jahres ist der Mitgliedsbeitrag innerhalb von 8 Wochen nach Bekanntgabe  der Mitgliedschaft zu entrichten.
Die Höhe des Betrages  wird von der Jahreshauptversammlung  festgelegt.

Der V d H Malsch e.V. erhebt folgende  Mitgliedsbeiträge :

- Einzelmitgliedsbeitrag
- Jugendmitgliedsbeitrag  bis zum Abschluss des  19.Lebensjahres
- Familienbeitrag für Ehepaare  oder Lebensgemeinschaften  mit  Kindern



§11
Auflösung

Die Auflösung  des Vereins kann nur auf einer eigens hierfür  einberufenen  außerordentlichen Hauptversammlung beschlossen  werden.
Zu einem rechtswirksamen  Auflösungsbeschluss  ist die Mehrheit von 3/4 der anwesenden Mitgliederstimmen erforderlich.
Bei Auflösung  oder Aufhebung des Vereins ist das Vermögen zu steuerbegünstigsten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige  Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt  werden.




§12
Schlussbestimmung

Diese Neufassung  der Satzung wurde von der  Jahreshauptversammlung  am 22.01.2000 beschlossen.  Sie ist zur Eintragung in das Vereinsregister vorzulegen.
Mit dem Eintrag der neuen Satzung in das Vereinsregister wird die Satzung  vom 25.03.1995 ungültig.



Michael  Steiner,  Protokollführer
Im  Original  gezeichnet.


Zdenek Ruzicka,  1. Vorsitzender.
Im  Original  gezeichnet  

 

 

Vereinsmeisterordnung für den Turnierhundesport des  VdH Malsch e.V.

            Richtlinien über die Vergabe des Vereinsmeisters

                    Art. 1

Berechtigt für den Erwerb des Vereinsmeisters im Turnierhundesport ist jedes Mitglied des VdH Malsch e.V.   Das Sportjahr entspricht einem Kalenderjahr.

                    Art. 2

Jeder Hund wird einzeln bewertet. Es werden nur Turniere / Wettkämpfe angerechnet, bei denen der Hundeführer einen Hund führt, der von ihm oder einem Familienmitglied  ausgebildet / trainiert wurde ( Familienhund). Das Ausleihen eines Hundes an Familien- fremde ist nicht erlaubt. Beim Führerwechsel eines Hundes können von diesem Hund bereits errungene Punkte nicht angerechnet werden.

                    Art. 3

Jeder Hundeführer nimmt im Verlauf des Sportjahres an Turnieren teil, um in die Wertung zum Vereinsmeister zu gelangen. Gestartet werden kann hierbei in allen Einzelwettkampf- arten gem. der Turnierordnung (TO) des dhv. Je Turnier kann nur eine Wettkampfart angerechnet werden.

Gewertet werden    

 a: die 4 besten Hindernisläufe oder

 b: der beste Vierkampf oder

 c: die 3 besten 2000 m-Geländeläufe oder
 d: 60 % der 2 besten 5000m- Geländeläufe

Der Vereinsmeister wird in folgenden Altersgruppen ermittelt:
            1. Jüngstenklasse     ( bis 14 Jahre )
            2. Jugendklasse       ( ab  15 Jahre )
            3. Aktivenklasse     ( ab  19 Jahre )
            5. Altersklasse    A/ B     ( ab  35 Jahre )
            6. Seniorenklasse     ( ab  61 Jahre )

Der Nachweis der erreichten Punkte  wird durch Vorlage der Kombileistungsurkunde und der Ergebnislisten beim Übungsleiter des Turnierhundesports  bis 01.11. jeden Sportjahres  erbracht.
                    
                    Art. 4

Diese Vereinsmeisterschaftsordnung ist nach Beschlußfassung der Mitgliederversammlung vom 03.02.2006 für alle Vereinsmitglieder verbindlich.

jeweils im Original gezeichnet

Waltraud Schneider    Waltraud Schneider            Frank Morr
1. Vorsitzender        Sportbeauftragte für den         Protokollführer                                                  Turnierhundesport

Richtlinien über die Vergabe des Vereinsmeistertitels BH, VPG, FH und Pokalsieger

Vereinsmeisterordnung
für den Schutzhundesport

des

VdH Malsch e. V.

Richtlinien über die Vergabe des Vereinsmeistertitels BH, Sch H, FH
und
Richtlinien über die Vergabe des Pokalsiegertitels

Art. 1

Berechtigt für den Erwerb des Vereinsmeistertitels und des Pokalsiegertitels ist jedes Mitglied des VdH Malsch e. V.
Für die Vereinsmeisterschaft  zählen nur die Vereinsprüfungen  des VdH Malsch e. V. in einem Sportjahr, die durch einen Richter bewertet wurden.
Für den Pokalsiegerwettbewerb  zählen alle erzielten Punkte, die ein Hundeführer,  der für den VdH Malsch startet, bei auswärtigen Prüfungen,  Ausscheidungen sowie Pokal- und anderen Wettkämpfen, in einem Sportjahr erzielt. Das Sportjahr entspricht einem Kalenderjahr.

Art. 2

Modus – Vereinsmeister

Jeder vorgeführte Hund zählt einzeln. Es dürfen nur Prüfungen angerechnet werden, bei denen der Hundeführer  einen Hund  führt, der von ihm für diese Prüfung ausgebildet wurde. Das Ausleihen von Hunden zu einer Prüfung ist nicht statthaft. Ausnahmen sind Familienangehörige.
Beim Führerwechsel eines Hundes können die im Verlauf eines Sportjahres  abgelegten Prüfungen nur dann geltend gemacht werden, wenn der Hund bis zum Termin der Spätjahresprüfung  mindestens ein Jahr im Besitz des Hundehalters ist.
Bei Punktgleichheit im Sch H Bereich zählt die höhere Punktzahl in Abt. C (Schutzdienst)
Hunde der Altersklassen, zurückgestufte Hunde und Wiederholer in den Stufen Sch H I und II werden in der Platzierung hinten angestellt.

Führt diese Punktzahl nicht zu einer Klärung, so entscheiden die erreichten Punktzahlen in der Abt. B ( Unterordnung ). Bei Punktgleichheit in allen Abteilungen fällt die Entscheidung zu Gunsten des jüngeren Hundes.

Für den Vereinsmeister zählen die tatsächlichen erreichten Punkte der bestandenen Prüfungen der Ausbildungsstufen BH,  Sch Ff und FH  im Frühjahr und im Spätjahr. Auch mit nur einer bestandenen Prüfung kann bei fehlender Konkurrenz der Vereinsmeistertitel erreicht werden.  
Vereinsmeister in der Sparte BH kann nur werden, wer noch keine höhere Ausbildungsstufe (Sch H I ) abgelegt hat.


Art. 3

Modus – Pokalsieger

Alle Prüfungsstufen  sind gleich.
Bei Pokalkämpfen zählen die Punkte, die in den geführten  Sparten erreicht werden, (der Nachweis ist durch den/die Teilnehmer zu erbringen)
Bei Prüfungen zählt das erreichte Prüfungsergebnis.
Für die Teilnahme an Kreisausscheidungen, Leistungssiegerprüfungen,  Deutschen Meisterschaften und Weltmeisterschaften  werden zusätzlich folgende Bonuspunkte vergeben.
Je Kreisausscheidung          zusätzlich      1 Punkt
Leistungssiegerprüfung      zusätzlich      5 Punkte
Deutsche Meisterschaft      zusätzlich      10 Punkte
Weltmeisterschaft          zusätzlich      15 Punkte



Art. 4

Schlussbestimmung

Diese Vereinsmeisterordnung ist nach Beschlussfassung für alle Vereinsmitglieder verbindlich.
Diese Vereinsmeisterordnung wurde von der Vereinsleitung des VdH Malsch e. V. bei der Mitgliederversammlung am 24.10.2000 zur Abstimmung vorgelegt.



Gezeichnet:

Klaus Rohleder
1. Vorsitzender

Günther Baader
Sportbeauftragter für den Sch H Bereich


Michael Steiner
Protokollführer  


Jugendordnung

Jugendordnung des VdH Malsch e.V.

§1
Grundlagen

Die Maßgeblichen Satzungen und Ordnungen für diese Jugendordnung sind:
Die Satzung des VdH Malsch e.V.
Die Jugendordnung  der Kreisgruppe 04
Die Jugendordnung  der Südwestdeutschen  Hundesportverbandsjugend


§2
Zweck

Durch zeitgemäße Jugendarbeit  soll frühzeitig:
Der Sport mit dem Hund gefordert  werden
Der richtige Umgang mit Hunden vermittelt werden
Das Verständnis für Umwelt und Natur geweckt werden
Eine positive Persönlichkeitsbildung unterstützt werden
Die Befähigung und Bereitschaft  zu sozialem Verhalten gefordert  werden
Mitbestimmung und Mitverantwortung den Jugendlichen nahegebracht werden

Dies wird insbesondere erreicht durch:
Die fachliche Grundausbildung der Jugendlichen im Umgang mit dem Tier nach den Richtlinien des swhv.
Hilfestellung bei der richtigen Tierhaltung und Tierpflege.
Fort- und Ausbildung von Jugendleitern in Lehrgängen und Seminaren auf Vereins-, Kreis- und  Verbandsebene.
Auswahl und Empfehlung geeigneter Literatur.
Veranstaltungen zur sozialen, kulturellen, persönlichen und staatsbürgerlichen Bildung.
Fahrten, Freizeiten, Lehrgängen und Seminaren für Jugendliche
Zusammenarbeit  mit anderen Jugendverbänden.


§3
Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft der Jugendlichen innerhalb des VdH Malsch e.V. ist in dessen Satzung geregelt. Darüber hinaus sind die aktiven Jugendlichen bis zur Vollendung des  18.Lebensjahres sowie die Jugendleiter über 18 Jahre Mitglieder der Jugend der Kreisgruppe 04 .
Jugendordnung des VdH Malsch e.V.



§4
Jugendleiter

Der Jugendleiter wird in Jahren mit ungerader Zahl durch die Jahreshauptversammlung  des VdH Malsch gewählt. Hierzu haben die Jugendlichen des Vereins ein Vorschlagsrecht. Zur Vertretung der Interessen der Jugendlichen hat der Jugendleiter einen Sitz im Ausschuss der Vereinsleitung.
Er ist grundsätzlich erster Delegierter für den Kreisjugendtag.
Sollte die Jugend aufgrund ihrer zahlenmäßigen Stärke zur Entsendung mehrerer Delegierten befugt  sein, sind diese in einer Jugendversammlung  zu regeln.

Der Jugendleiter hat folgende Punkte besonders zu beachten:
Zur Teilnahme an Übungsstunden für Jugendliche und Kinder ist es zwingend erforderlich, dass von den Erziehungsberechtigten  eine Einverständniserklärung vorliegt. Die Aufsichtspflicht für den Übungsleiter beginnt auf dem Übungsgelände. Auf dem, hin- und Rückweg zur/von der Übungsstunde haben die Eltern ihre Aufsichtspflicht wahrzunehmen.  Sollte der Jugendleiter den Jugendlichen von zu Hause abholen, beginnt und endet die Aufsichtspflicht an der Haustür.
Die Zeiten der Übungsstunden werden durch den Jugendleiter  in Absprache mit den Jugendlichen und der Vereinsleitung festgelegt. Sie sind einzuhalten.
Außerhalb vom hundesportlichen Betrieb (z.B.: Wandern, Schwimmen, Eislaufen etc) muss durch den Jugendleiter für diese Aktivitäten eine extra Einverständniserklärung schriftlich eingeholt werden.
Bei Zeltlagern/Jugendlager
Der Jugendleiter muss sich vorher bei den Erziehungsberechtigten  über den Jugendlichen informieren (Medikamente, Impfungen,  Schwimmen, Allergien, Angewohnheiten, etc). Dies tut er am zweckmäßigsten über ein Infoblatt, dass er ausgefüllt und unterschrieben vor dem Lager zurückerhält.
Im Voraus sucht er sich geeignete Mitbetreuer/Helfer (keine Jugendlichen). Ein Verhältnis von 1/6 ist  anzustreben.
Der Jugendleiter setzt räumliche Grenzen für ein Jugendlager.  Diese dürfen von den Jugendlichen nicht ohne Genehmigung verlassen werden. Der Jugendleiter muss ständig darüber informiert sein, was die Jugendlichen gerade tun bzw. wo sie sich befinden.
Sollte sich ein Jugendlicher nicht an die Anordnungen des Jugendleiters halten, so hat der Jugendleiter die Möglichkeit von Ordnungsmaßnahmen, die bis zum Ausschluss vom Lager führen.  Hier hat er vorher mit dem Vorstand Verbindung aufzunehmen.  Im Falle eines Ausschlusses werden die Erziehungsberechtigten  verständigt, die dann für den Rücktransport  des  Jugendlichen auf eigene Kosten verantwortlich werden.


§5
Jugendversammlung

Jugendversammlungen  werden bei Bedarf durch den Jugendleiter einberufen und durchgeführt.  Die Bekanntgabe hat mindestens zwei Wochen vor dem Termin durch Aushang am Schwarzen Brett des Vereinsheims zu erfolgen. Alle Jugendlichen ab 10 Jahre können bei Anwesenheit das Stimmrecht ausüben. Stimmübertragungen sind unzulässig.
Der Jugendleiter hat insbesondere vor Abstimmungen dafür zu sorgen, dass die Problematik bzw. das Diskussionsthema von allen Jugendlichen ausreichend verstanden  wurde.


§6
Kassenwesen

Die Jugend des VdH Malsch e.V. erhält zur Unterstützung und Erfüllung ihrer Aufgaben Finanzmittel. Diese werden von der Vereinsleitung nach Bedarf und Verfügbarkeit festgelegt.
Die Kassenführung, mit vereinfachtem Belegnachweis, unterliegt grundsätzlich dem Jugendleiter. Sollte ein geeigneter Jugendlicher sich bereit erklären diese Aufgabe zu übernehmen, kann sie nach Rücksprache mit der Vereinsleitung, vom Jugendleiter auf den Jugendlichen delegiert werden.
Sollten keine Jugendlichen im Verein aktiv sein, fliesen die Geldmittel in das Budget des VdH Malsch e.V. zurück. Bei Neuanfang wird die Jugendkasse wieder mit entsprechenden Finanzmittel ausgestattet.
Die jährliche Überprüfung  der Jugendkasse wird durch den Kassier oder ein anderes Mitglied der Vereinsführung, ausgenommen der Jugendleiter selbst,  durchgeführt.


§7
Schlussbestimmung

Diese Neufassung der Jugendordnung wurde von der Jahreshauptversammlung  am 11.01.2003 beschlossen.
Mit dem Inkrafttreten  der neuen Jugendordnimg verliert die Jugendordnung vom 25.03.1995 ihre Gültigkeit.


Gezeichnet:


Klaus Rohleder
1 .Vorsitzender


Hella Schaffner
Protokollführerin

 

Platzordnung

Die Platzordnung regelt alle Belange der vereinseigenen  Einrichtungen des VdH Malsch inklusive  des Wirtschaftsbetriebs  und wird mit Betreten des Platzes anerkannt.


Artikel 1
Zutrittsberechtigung

Zutrittsberechtigt  sind:
alle ordentlichen Mitglieder des VdH Malsch sowie deren Gäste;
alle anderen Personen mit und ohne Hund zur Vorbereitung und Durchfuhrung von Wettkämpfen,zur Teilnahme an dem Welpentreff und zur Teilnahme an Erziehungskursen sowie allen anderen Aktivitäten mit Genehmigung der Vereinsleitung.

Voraussetzung für das Betreten der Anlage mit Hund und die Teilnahme an Übungsstunden ist:
Der Hund besitzt einen  ausreichenden, gültigen Impfschutz.
Eine gültige  Tierhaftpflichtversicherung besteht.


Artikel 2
Übungsstunden

Gemäß Aushang :
Bei Bedarf können zusätzliche  Übungsstunden an den derzeit noch  übungsstundenfreien Tagen in Absprache mit den  Sportbeauftragten durchgeführt  werden.
Sonstige zusätzliche Übungsstunden  bedürfen der Absprache zwischen den  Hundeführern und den zuständigen  Sportbeauftragten.


Artikel 3
Verantwortlichkeiten/Zuständigkeiten der Sportbeauftragten

Die Sportbeauftragten bzw. deren Vertreter sind für die Durchführung der Übungsstunden verantwortlich.
Ihren Anweisungen ist Folge zu leisten.
Bei Verspätungen kann eine Teilnahme an der Übungsstunde nur durch den Sportbeauftragten geregelt werden.
Persönliche Absprachen zwischen Hundeführer und Sportbeauftragten sind jederzeit möglich.
Die Sportbeauftragten haben das Recht, lmpfausweise der Hunde zu kontrollieren und Hundesportler bei ungebührlichem Verhalten des Platzes zu verweisen (eine Meldung an die Vereinsleitung hat in solchen Fällen so bald wie möglich zu erfolgen).



Artikel 4
Übungsgerät

In Absprache mit den Sportbeauftragten für  die Bereiche SchH -  Sport und Turnierhundesport  sind die Geräte zur Durchführung  von Übungsstunden  so  aufgestellt,  dass ein  reibungsloser Übungsbetrieb gewährleistet ist.

Ist das Verstellen von Übungsgeräten z. B. für die Vorbereitung und Durchführung von Wettkämpfen erforderlich, so ist die jeweilige Sportgruppe  mit ihrem Sportbeauftragten für das Zurückstellen der Übungsgeräte an den ursprünglichen Platz verantwortlich.

Nach Beendigung der Übungsstunde ist das benötigte Übungsgerät unter Beteiligung aller Übungsstundenteilnehmer wieder in den  dafür  vorgesehenen Container  einzuräumen.

Die Verwendung von Ausbildungsmitteln und die Anwendung von Ausbildungsmethoden,  die gemäß dem Tierschutzgesetz und dem  Verband für das deutsche Hundewesen  AZG  (allgemeine Zucht und  Gebrauchshunde)  verboten sind, ist auf der Platzanlage des  VdH Malsch ebenfalls nicht gestattet.

Das Übungsgerät ist von allen Nutzern tunlichst pfleglich zu behandeln.


Artikel 5
Verhalten der Hundeführer

Das Verhalten der Hundeführer richtet sich in erster Linie nach fairen und sportlichen Gesichtspunkten. Konstruktive Kritik ist immer erwünscht.

Vor Betreten des Platzes ist der Hund auslaufen zu lassen. Sollte sich ein Hund doch einmal auf dem Platz lösen, ist der Hundeführer  für die Reinigung verantwortlich.

Hundeführer  mit  läufigen  Hündinnen  benötigen zur Teilnahme an Übungsstunden die Genehmigung des  Sportbeauftragten.  Rauchen ist während der Übungsstunden auf dem Platz verboten.
Kindern von Mitgliedern,  Gästen und Hundeführern ist der Aufenthalt auf dem Übungsgelände nur bei Pausen bzw. bei  Genehmigung durch den  Sportbeauftragten gestattet.


Artikel 6
Pflege der Platzanlage

Die Pflege der Platzanlage obliegt dem Platzwart.
Übungsgerät, das zum Rasen mähen verstellt werden muss, ist durch die Sportgruppe, die dieses Gerät für ihre Übungsstunde  benötigt, wieder an seinen Platz zu stellen. Termine für zusätzliche Arbeiten an der Platzanlage werden durch die Vereinsleitung rechtzeitig durch Aushang bekannt gegeben.
Die Mitglieder werden gebeten, sich zahlreich an solchen Arbeiten zu beteiligen.

Der Vorstand